SIM reagiert auf Zyklon im Südosten Afrikas

Der Zyklon Idai hat Teile Mosambiks und Simbabwes verwüstet, und der Katastrophenhilfefonds der SIM wird mobilisiert, um Überlebenden zu helfen.

Spenden bitte mit dem Vermerk „Katastrophenhilfe Mosambik-Simbabwe-Malawi“ Projekt-Nr. 88600

 

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Beschreibung

In Mosambik und Simbabwe rechnet man mit mehr als 1000 Todesopfern, aber es wird erwartet, dass diese Gesamtzahl noch steigen wird, wenn die Hilfsorganisationen die am stärksten betroffenen Regionen erreichen.

Der Zyklon, mit Windböen von mehr als 170 km/h und sintflutartigen Regenfällen, erreichte am 14. März die Hafenstadt Beira und richtete im ganzen Land und im benachbarten Simbabwe und Malawi grosse Schäden an.

Die Vereinten Nationen haben den Wirbelsturm als „massive Katastrophe“ bezeichnet, von der Hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen von Menschen betroffen sind.

Der Flugzeugmechaniker und SIM-Mitarbeiter Michael Aebi ist mit seiner Frau in Kenia stationiert. Wegen der traumatischen Ereignisse in den Küstengebieten im Südwesten Afrikas waren seine professionellen Kenntnisse gefragt. Spontan erhielt er die Möglichkeit, sich zusammen mit seiner ehemaligen Mannschaft von MercyAir für die Katastrophenopfer einzusetzen. Er berichtet:

„Tropensturm “Idai” ist am 15. März 2019 in der Nähe von Beira, Mozambique, auf Land getroffen und hat mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170km/h ein ziemliches Chaos hinterlassen. So ziemlich alle Dächer in der Region wurden abgedeckt. Als die Regenwolken dann auf die Berge in Zimbabwe getroffen sind, haben sie sich sintflutartig entleert. An gewissen Stellen entstand dadurch eine bis zu 11 Meter hohe Flutwelle von Schlamm, Geröll und Baumstämmen. Strassen und Brücken wurden weggespült. Viele Menschen hatten nicht die geringste Chance…

Die Helikopter-Crew von MercyAir war zu diesem Zeitpunkt in Caia und wartete auf die Flugbewilligung für Malawi. Als die Meldungen von Beira bei ihnen eintrafen, wurde kurzerhand der Plan geändert – neues Ziel Mosambik. Zusammen mit MAF-Mitarbeitern waren sie die ersten vor Ort. Während der ersten Tage retteten sie vor allem Leute, die auf Bäumen und Hausdächern Zuflucht gesucht hatten, warfen High-Energy Kekse aus dem Heli ab, transportierten Rettungsteams, und halfen Teams von Hilfswerken und Presse, sich ein Bild vom Ausmass der Katastrophe zu machen.

Besonders eindrücklich für mich waren danach auch die fünf Tage in der Satellitenbasis Matarara, von wo aus wir über 140 Tonnen Essen, Zelte, Saatgut und Haushaltsartikel per Unterlast in sieben komplett abgeschnittene Dörfer geflogen haben. Organisiert wurde das Ganze von südafrikanischen Bauern und Geschäftsleuten aus Chimoio, die in der Region leben und arbeiten.“

Die traumatischen Ereignisse sind vorbei, die Not bleibt. Helfen Sie uns, dieser Not zu begegnen!
Fotos: mit freundlicher Genehmigung MercyAIR