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Sein erster Besuch in Paraguay

Mein Name ist Manuel Ledermann. Ich bin 22 Jahre alt und komme aus der Schweiz. Ich habe während 2.5 Monaten einen Kurzeinsatz mit der SIM in Paraguay gemacht. Ich half mit, Lager und Sportaktivitäten zu leiten.

Warum hast du einen Einsatz gemacht?

Der Glaube an Jesus erfüllt mich persönlich mit Freude und gibt mir Kraft in meinem Leben. Es ist genial, davon anderen Menschen zu erzählen. Wir werden in der Bibel aufgefordert, von unserem Glauben Zeugnis zu geben, sei dies hier bei uns oder anderswo.

Was war deine grösste Herausforderung?

Das Einleben in die neue Kultur war eine grosse Herausforderung für mich. Ich hatte am Anfang Mühe zu akzeptieren, dass in diesem Land einfach einige Dinge anders sind als in der Schweiz. Natürlich war dann auch die letzte Woche sehr herausfordernd wegen dem Coronavirus. Ich musste mich entscheiden, den Einsatz nach 2.5 Monate zu beenden und hatte nur wenige Stunden Zeit, mich zu verabschieden.

Wenn du eine Geschichte wählen müsstest?

Ich hatte die Möglichkeit ein Fussballtraining mit einheimischen Kindern  durchzuführen. Der Verantwortliche dort konnte mir keine Angaben machen, wie viele Kinder teilnehmen werden, was das Planen des Trainings nicht vereinfachte. Wir bereiteten uns so gut wie möglich vor und gingen dann los. Das Training war super. Die Kinder hatten richtig Freude am Fussballtraining, hinterher sangen sie bei den Liedern lautstark mit und hörten gespannt der biblischen Geschichte zu. Dies werde ich nie mehr vergessen. Man spürte, wie Gott alles führte.

Was bleibt dir in besonderer Erinnerung?

Als wir mit dem Auto in das Landesinnere fuhren, sah man die Unterschiede sofort. Die Häuser waren selber gebaut, Strom war keiner vorhanden und auch Autos oder Motorräder sah man keine. Man sah sofort die Armut, die dort herrschte. Der Unterschied war krass gegenüber dem Paraguay, das ich bis jetzt kannte. Natürlich werden mir auch Erlebnisse in Erinnerung bleiben, die ich gemacht habe in Bezug auf die Kultur und noch viele andere Geschichten, die ich erleben durfte.

Würdest du wieder gehen?

Ich würde wieder einen Auslandeinsatz machen, allerdings in einem anderen Land. Ich ging nach Südamerika, da ich auch gerne Spanisch lernen wollte. Aber hier wurde vor allem Guarani gesprochen. Da ich selber gerne Sport mache, würde ich mich gerne in diesem Bereich einbringen, was mit „Sports friends“, einer Parterorganisation der SIM, ideal ist. Der Einsatz in einem anderen Land mit einer anderen Kultur und der Einblick in die Missionsarbeit waren sehr interessant und lehrreich für mich. Es hat mich persönlich verändert und ich konnte meine Beziehung zu Gott stärken. Einen Kurzeinsatz in einem anderen Land kann ich daher nur weiter empfehlen.