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Hausrenovation bei der SIM

«SIM… damit Menschen aller Kulturen Gott erleben»

Dies ist die Vision, welche der Vorstand im Jahr 2019 neu formuliert hat. Die Strategie, die zur Erreichung dieses Ziels eingeführt wurde, basiert auf Tätigkeiten wie sensibilisieren, orientieren, befähigen und begleiten.

Für diese tägliche Arbeit ist das Team im Büro Biel zuständig. Im vollen Bewusstsein der Bedeutung dieser grundlegenden Arbeit hat der Vorstand die Rahmenbedingungen geprüft. Er ist zum Schluss gekommen, dass die aktuellen Büroräume im aktuellen Haus im Zentrum der Stadt auf der einen Seite einen idealen Rahmen für eine Mission, die auf Interkulturalität und Mehrsprachigkeit abzielt, darstellen. Auf der anderen Seite benötigt das Gebäude jedoch umfangreiche Dach- und Fassadensanierungen.

Was die Büros für die Mitarbeiter betrifft, so sind sie mit Liebe und Charme eingerichtet worden, entsprechen aber nicht mehr dem heutigen «Standard». Um Zusammenarbeit und Teamwork zu fördern, schien es uns notwendig, die Büros auf den neuesten Stand zu bringen. Diese Entscheidung wurde durch die Tatsache begünstigt, dass wir das Personal im Heimatbüro in Biel aus Altersgründen teilweise «erneuern» müssen. Wenn wir der nächsten Generation gute Arbeitsbedingungen bieten wollen, ist diese Renovation absolut notwendig.

Darüber hinaus beherbergt das Haus bereits eine Mietwohnung, die immer wieder Abnehmer findet. Um den Unterhalt des Gebäudes in «Eigenfinanzierung» zu gewährleisten, hat der Vorstand auch beschlossen, zusätzlich die Gästezimmer in eine kleine Wohnung umzuwandeln. Mit diesen beiden Mietwohnungen können wir die Finanzierung des Gebäudes auch in Zukunft garantieren.

In Kürze:

  • Das Dach wird erneuert, die Ziegel aus dem Jahr 1899 werden ersetzt und die Spenglerei ist nagelneu.
  • Die Fassade wurde renoviert und hat all ihren Charme und Schönheit wiedergewonnen.
  • Eine neue Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung ist bereit, einen Bewohner zu finden.
  • Die Büros wurden komplett renoviert und bieten beste Arbeitsbedingungen (großes modulares Büro, Räume für Besprechungen und Meetings, Pausen- und Mittagsbereich mit der notwendigen Infrastruktur).

Als Mitglied des Vorstandes wurde ich mit diesem Projekt beauftragt. Ich bin überzeugt, dass diese Renovationsarbeiten es der SIM Schweiz ermöglicht, ihre Arbeit unter den bestmöglichen Bedingungen fortzusetzen.

Mein aufrichtiger Dank gilt allen, die sich in dieses Projekt investiert haben. Besonderer Dank gilt Marcello Rappazzo für seine vorbildliche Arbeit als Architekt. Abschließend ein großes DANKESCHÖN an alle Mitarbeiter des SIM-Büros für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.

Marc Scheidegger

 

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Sein erster Besuch in Paraguay

Mein Name ist Manuel Ledermann. Ich bin 22 Jahre alt und komme aus der Schweiz. Ich habe während 2.5 Monaten einen Kurzeinsatz mit der SIM in Paraguay gemacht. Ich half mit, Lager und Sportaktivitäten zu leiten.

Warum hast du einen Einsatz gemacht?

Der Glaube an Jesus erfüllt mich persönlich mit Freude und gibt mir Kraft in meinem Leben. Es ist genial, davon anderen Menschen zu erzählen. Wir werden in der Bibel aufgefordert, von unserem Glauben Zeugnis zu geben, sei dies hier bei uns oder anderswo.

Was war deine grösste Herausforderung?

Das Einleben in die neue Kultur war eine grosse Herausforderung für mich. Ich hatte am Anfang Mühe zu akzeptieren, dass in diesem Land einfach einige Dinge anders sind als in der Schweiz. Natürlich war dann auch die letzte Woche sehr herausfordernd wegen dem Coronavirus. Ich musste mich entscheiden, den Einsatz nach 2.5 Monate zu beenden und hatte nur wenige Stunden Zeit, mich zu verabschieden.

Wenn du eine Geschichte wählen müsstest?

Ich hatte die Möglichkeit ein Fussballtraining mit einheimischen Kindern  durchzuführen. Der Verantwortliche dort konnte mir keine Angaben machen, wie viele Kinder teilnehmen werden, was das Planen des Trainings nicht vereinfachte. Wir bereiteten uns so gut wie möglich vor und gingen dann los. Das Training war super. Die Kinder hatten richtig Freude am Fussballtraining, hinterher sangen sie bei den Liedern lautstark mit und hörten gespannt der biblischen Geschichte zu. Dies werde ich nie mehr vergessen. Man spürte, wie Gott alles führte.

Was bleibt dir in besonderer Erinnerung?

Als wir mit dem Auto in das Landesinnere fuhren, sah man die Unterschiede sofort. Die Häuser waren selber gebaut, Strom war keiner vorhanden und auch Autos oder Motorräder sah man keine. Man sah sofort die Armut, die dort herrschte. Der Unterschied war krass gegenüber dem Paraguay, das ich bis jetzt kannte. Natürlich werden mir auch Erlebnisse in Erinnerung bleiben, die ich gemacht habe in Bezug auf die Kultur und noch viele andere Geschichten, die ich erleben durfte.

Würdest du wieder gehen?

Ich würde wieder einen Auslandeinsatz machen, allerdings in einem anderen Land. Ich ging nach Südamerika, da ich auch gerne Spanisch lernen wollte. Aber hier wurde vor allem Guarani gesprochen. Da ich selber gerne Sport mache, würde ich mich gerne in diesem Bereich einbringen, was mit „Sports friends“, einer Parterorganisation der SIM, ideal ist. Der Einsatz in einem anderen Land mit einer anderen Kultur und der Einblick in die Missionsarbeit waren sehr interessant und lehrreich für mich. Es hat mich persönlich verändert und ich konnte meine Beziehung zu Gott stärken. Einen Kurzeinsatz in einem anderen Land kann ich daher nur weiter empfehlen.

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