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Viele Leute liegen mir am Herzen in Afrika!

Christina Krappe wird im September 2017  in den Benin zurückkehren, wo sie schon einige Zeit verbracht hatte. Sie wird für längere Zeit als Mitarbeiterin mit der DMG (Partnerorganisation der SIM in Deutschland) als Hebamme arbeiten. Christina ist ermutigt über die zahlreichen Kontakte mit der Gemeinde, Freunden, Verwandten und Bekannten, die sie in dieser Arbeit begleiten und unterstützen werden. Hier einige Auszüge aus ihrem Rundschreiben.

„Ihr werdet es kaum glauben: Mein Flug nach Benin ist gebucht! So langsam wird es also konkret mit meiner neuen Aufgabe als Hebamme und Langzeitmissionarin der DMG in Afrika. Ich freue mich sehr, alte Freunde dort wiederzusehen und neue kennenzulernen.

Bei unserer Gemeindefreizeit im April überraschte mich eine ganze Gruppe mit einem Sponsorenlauf der Kinder zugunsten meiner Arbeit in Afrika. Die Kinder rannten mit riesigem Ehrgeiz Runde um Runde, wurden von der gesamten Gemeinde lautstark angefeuert und erliefen am Ende eine Summe, die ich niemals für möglich gehalten hätte.

Große Freude hat mir auch der Abend in einem Hauskreis der Gemeinde gemacht: Alle Teilnehmer hatten Fragen mitgebracht zu meiner Vorbereitung und meinem Dienst und so gab es einen herrlichen Austausch. Ich war vor allem sehr gerührt über die Fragen danach, wie man mich ermutigen und mir eine Freude machen kann, wenn ich in Afrika bin. Es gab ein tolles Frauenfrüh-stück mit afrikanischen Spezialitäten und großem Interesse… Das sind nur ein paar Beispiele unter vielen anderen Begegnungen, die mich echt fröhlich und zuversichtlich machen.

Während eines Gottesdienstes in meiner Gemeinde, erhielt ich ganz ermutigende Worte von verschiedenen Personen. Das hat mich sehr berührt und ermutigt. Gott ist gut!

Weil Jesus die Menschen im Benin liebt

Immer wieder bekomme ich Nachrichten aus Bembéréké im Norden des Benin und freue mich darüber, dass es dank WhatsApp so einfach ist, in Kontakt zu bleiben. Ich merke, dass sich die meisten dort auf meine Rück-kehr sehr freuen. Sie fragen, wann ich endlich komme, weil es ihnen einfach noch zu lange dauerte. Da ist es gut, dass ich nun endlich ein konkretes Datum nennen kann. Vor ein paar Tagen bekam ich eine Nachricht, die mich sehr traurig gemacht hat. Eine meiner Hebammenkolleginnen, eine junge Frau, ist nach schneller und heftiger Krankheit verstorben und gestern beerdigt worden. Sie war die erste Kollegin, die ich besucht habe und die wirklich nett zu mir war. Ich hätte sie so gerne wiedergetroffen. Viele Menschen in Afrika liegen mir sehr am Herzen. Ich möchte ihnen die Liebe von Jesus weitergeben. Dazu werde ich gute Gelegenheiten bei meinen Hebammenkolleginnen, Müttern und Kindern haben. Und ich bin ganz sicher, dass Jesus dort bei mir sein, mir helfen und mich versorgen wird.“