Evangelisation

und Gemeindegründung

Die SIM braucht Leute mit einer Leidenschaft für Evangelisation, weil dies der Kernauftrag der Gemeinde und auch das Grundanliegen der SIM ist. Die SIM will Beziehungen fördern, das Evangelium vermitteln und dort Gemeinden gründen, wo noch keine existieren.
Wir brauchen Leute mit einem brennenden Herzen für die ?Unerreichten?, Leute, die fähig sind, anderen in ihrem Glauben zu fördern.

 

 

 

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'Christus wurde Mensch und wohnte unter uns' (Joh.1,14) 
Als Glaubende, die dem liebenden Gott begegnet sind, haben wir das Verlangen, Christus nachzuahmen und zu denen zu gehen, die ihn noch nicht kennen.
 
Für die SIM bedeutet Evangelisation, dass wir als Gemeinschaft - durch unsere praktische Liebe zueinander und zu anderen in dieser Welt - Gottes rettende Gnade in Jesus Christus bezeugen.


Evangelisation genügt nicht
 
Menschen, die am Anfang ihres Glaubens stehen, müssen in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen weitergeführt werden. Darum gründen wir auch Gemeinden.

So verschieden wie die Kulturen geprägt sind, so verschieden sehen auch die Gemeinden aus.

Für einen Gläubigen aus dem Mursi-Stamm, abgelegen im äthiopischen Busch, bedeutet das, sich mit Themen wie das Essen von Götzenopferfleisch, das Trinken von Blut oder der Leviratsehe (das Erben der Frau eines verstorbenen Bruders) auseinander zusetzen.

Für Gläubige aus Städten in Sambia kann das bedeuten, sich Gedanken machen zu müssen, was die Gemeinschaft der Christen braucht, um mitten in der AIDS-Epidemie zu bestehen und ein Zeugnis zu sein.

Egal in welchem kulturellen Kontext wir leben, wir bleiben Lernende. Wir machen grosse Anstrengungen, um die Menschen und ihre Kultur zu verstehen, und wir rechnen mit der Führung des Heiligen Geistes, der ihnen zeigt, wie christliche Gemeinschaft in ihrem Kontext aussieht.

Wir lernen von Jesus, wie man mit Leuten der jüdischen Führungsschicht über die ?Wiedergeburt? sprechen kann, oder wie man mit einer Frau am Brunnen über ?lebendiges Wasser? redet.

Wir lernen Fragen zu stellen, die spezielle Themen anschneiden und Prioritäten offenlegen (Luk. 6,6-9), Fragen, die Menschen zum Nachdenken und persönlichen Bekenntnis herausfordern (Luk. 9,18-20) oder Fragen, die Interesse hervorrufen, indem sie Lösungen auf schwierige Themen anbieten (Luk. 20,41-44).

Wir lernen von Jesus einen vertrauten Umgang mit den Jüngern in ihrer geistlichen Entwicklung und der Belehrung über das Reich Gottes (Markus 3,14).


Unsere Arbeitsweise 
Unsere Arbeitsweise berücksichtigt auch den paulinischen Ansatz der Gemeindegründung. Paulus betrachtete sich nicht als örtlicher Prediger. Er gründete nicht eine Gemeinde, um ihr Pastor zu werden und dann andere auszusenden, um weitere Gemeinden zu gründen.

Er diente eher als Mentor für Leute wie Timotheus und Titus, die neue Gemeinden begannen und betreuten.

 
Interessiert dich die Arbeit? 
Jahrhunderte nachdem die Bibel zusammengestellt wurde, ist Gott immer noch dabei, die Welt zu verändern durch Gemeinschaften, die sich ?Gemeinde? oder ?Kirche? nennen. Wenn du wissen willst, wie deine Gaben und Fähigkeiten in der Evangelisation und kulturübergreifenden Gemeindegründungsarbeit eingesetzt werden können, dann würden wir als SIM uns freuen, von dir zu hören.

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